5 Tipps für ein gesundes Gehirn

5 Tipps für ein gesundes Gehirn

In letzter Zeit ertappe ich mich immer öfter dabei, dass ich mir überlege, wie ich wohl so sein werde, wenn ich „alt“ bin?

Und so fallen mir in letzter Zeit immer öfter die großen Unterschiede auf, wie Menschen altern. Die einen sind mit 80 so fit, vital und wach, dass so manch 50 Jähriger da nicht mithalten könnte und dann wieder begegne ich 60 Jährigen, die ich auf über 80 schätzen würde….

Das uns das Leben mit oft sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten zeichnet ist sicher das Eine was in unserem Alterungs-Prozess eine große Rolle spielt, dann gibt es da noch die genetische Voraussetzung und natürlich den Lifestyle den wir so pflegen.

Und so habe ich mich in den letzten Monaten auf Recherche begeben, um herauszufinden, was wir selbst tun können und wie so ein gesunder „Brain-Lifestyle“ wohl aussehen kann.

Denn ich wollte wissen, was ich wohl selbst in der Hand habe und was ich heute schon dazu beitragen kann, um übermorgen noch so fit wie möglich zu sein – eben auch in meinem Köpfchen.

Und  ich habe herausgefunden, dass die weit verbreitete Grundannahme, dass wir „alt und vergesslich“ werden und „unser Gehirn mit dem Alter sowieso abbaut“, nicht die ganze Wahrheit ist. Aber gewiss dazu werden kann, führen wir einen entsprechenden Lebensstil. Und den haben wir zu 100% selbst in der Hand.

Ja, die genetische Veranlagung spielt auch eine Rolle, aber auch hier sind sich Wissenschaftler nicht einig und Aussagen scheiden sich. Der eine sagt die genetische Veranlagung beeinflusst unsere Entwicklung um 2% und andere sagen, dass sie bis zu 50% Einfluss auf uns hat. Vielleicht muss man für sich selbst entscheiden, wie viel Macht man ihr geben möchte und wie viel man selbst in die Hand nehmen will?

Aber gewiss ist, wir haben viele Möglichkeiten zumindest ein gutes Stück weit mit zu beeinflussen, wie sich unser Gehirn entwickeln wird. Und wenn wir uns etwas genauer mit unseren grauen Zellen und deren optimaler Versorgung auseinander setzen dann können wir einen Großteil dazu beitragen auch bis ins hohe Alter hinein fit im Oberstübchen zu bleiben.

Meine weitere Suche hat mich dann letztendlich zu einer Autorin geführt, die sich intensiv mit unserem Gehirn unter dem Aspekt der Hirnnahrung widmet und im deutschsprachigen Raum absolut führend auf diesem Gebiet ist.

„Entgegen früheren Annahmen ist die Neubildung von Nervenzellen auch im Erwachsenenalter möglich.“ So schreibt Irma Häberle in Ihrem Buch „Brain Food – intelligent essen“ und hat mit diesem Buch einen allumfassenden Guide in die Welt der Hirn-Nahrung geschaffen, den ich nur wärmstens empfehlen kann.

Und beim Lesen des Buches wurde mir noch klarer: Wir können uns gesund essen, schlank essen, muskulös essen, vital essen und eben auch intelligent essen – und das kann ich lernen.

Nicht nur theoretisch schafft Irma in einigen Kapiteln grundlegendes Verständnis für unser Gehirn, dessen Funktion und „Bedürfnisse“ sondern erklärt auch ganz konkret, was es braucht, wie wir seine Funktion und Gesundheit fördern und unterstützen können.

Neben einem tiefergehenden Verständnis habe ich ganz praktische Tipps daraus gezogen, die nun in meinen Lebensstil integriert sind und zu einer leistungsstarken Gehirn-Fitness führen – und das kann ich zumindest über den kurzen Zeitraum, in dem ich mit meinen „Lieblings-Tipps“ meinen Alltag gestalte – bestätigen.

Und ich kann heute schon wahrnehmen, dass meine Konzentrationsfähigkeit deutlich gesteigert ist und ich mich wacher und einfach wohler fühle.

Und hier nun 5 meiner Lieblings-Tipps

aus Irmas’ Buch:

1.) Bewegung ist wichtig

„Voraussetzung für die Neubildung von Nervenzellen ist sowohl intellektuelle Herausforderung als auch ein regelmäßiges Bewegungsprogramm. Zudem erhöht körperliches Training die Konzentration von Neurotransmittern im Gehirn. Die Informationsvermittlung wird effektiver gestaltet, wodurch Denken und Gedächtnis positiv beeinflusst werden.“

2.) Nahrung fürs Gehirn

„So wie sich Muskeln bewegen wollen, will das Gehirn Seine Jogging-Übungen ausführen. Und so wie Muskeln für ein optimales Training bestimmte Nährstoffe brauchen, geht es den grauen Zellen genau so.“

3.) Energie fürs Gehirn

„…unser Gehirn kann nur aus Glucose – dem Traubenzucker – Energie gewinnen.“

„Allerdings ist nicht jede Zuckerart ideal. Besonders gute und schnelle Energielieferanten sind Honig, Bananen oder Trockenfrüchte mit Nüssen. Willst du langanhaltende Energie für Deine grauen Zellen, dann sind Mehrfachzucker die bessere Wahl, die vorwiegend in Knollen, Wurzeln und Samen zu finden sind, wie z.B. in Getreide, Möhren und anderem Gemüse.“

4.) Fette die das Hirn schmieren

Für unser Hirn sind besonders ungesättigte Fettsäuren von Bedeutung. Diese finden wir in Nüssen – vor allem in Walnüssen, in Fisch und pflanzlichen Ölen wie Lein-, Raps-, Walnuss- und Hanföl.

Und besonders die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren sind wichtig.

5.) „5-a-day“

Dies beschreibt die empfohlene Portion von Obst und Gemüse pro Tag. „Denn der Verzehr von Obst und Gemüse bringt viele gesundheitserhaltende Bausteine in unsere Ernährung.“

Das sind meine fünf wichtigsten Tipps, die ich mir aus dem Buch von Irma in meinen Alltag mitgenommen habe, die meinen Alltag nun bereichern und mit denen ich mein Gehirn nun unterstütze.

Aber in diesem Buch gibt es noch so viel mehr zu finden. Grundlegendes über alle wichtigen Nährstoffe, noch viel mehr Tipps und köstliche Brain Food Rezepte, von denen wir auch ein paar in der Rubrik Rezepte mit dir teilen.

Ich kann Dir Irmas‘ Brain Food Buch nur wärmstens empfehlen.

Und um das ganze Thema abzurunden findest Du auf greatlifeproject.eu auch ein brainfood-Lexikon.

Um deine Kreativität beim Brain Food-Kochen noch weiter zu unterstützen.

Ich wünsche dir viel Freude und ein wundervolles, intelligentes, kreatives und bis ins hohe Alter hinein gesundes Gehirn.