Selbstführung – Die Kraft der Eigenverantwortung

Selbstführung – Die Kraft der Eigenverantwortung

– 4 Schritte zur radikalen Selbstführung.

Selbstführung – irgendwie ein trockenes Wort, aber wenn wir uns die Bedeutung mal vor Augen führen – „mich selbst“ zu führen – dann kommen da Assoziationen wie Souveränität, Stabilität, Kraft und Selbstbewusst zumindest vor meinem Inneren Auge zum Vorschein und mir wird klar wie viel Power in diesem Wort steckt.

Seit Jahren schon ist Selbstführung für mich Ansporn wie Herausforderung. Und so ist sie zu meinem persönlichen Ziel geworden: nämlich mich ehrlich kraftvoll durch die Höhen und Tiefen meines Lebens führen zu können.

Ich kann jetzt leider nicht behaupten, diese Ziel bereits erreicht zu haben, denn es geht mal besser und mal schlechter, das mit der Selbstführung. Und wenn sich viele Ereignisse über mir wie hohe Wellen zusammenschlagen, dann verliere ich doch auch immer noch einmal die (Selbst-) Führung … aber die Phasen in denen mich „das Leben dann so führungslos hin- und her beutelt“ werden immer kürzer immer und schneller finde ich die „Zügel“ wieder. Immer schneller bin ich dann sozusagen wieder auf meinem Surfboard aufgestiegen um die wilden Wellen des Lebens zu reiten.

Und wie das so läuft mit unserer Inneren Ausrichtung – folgend dem Gesetz der Resonanz – bin ich natürlich auf so einiges an Angebot zu meinem Thema gestoßen. Ich habe viel Literatur dazu in die Finger bekommen und einige Kurse gemacht, um meine Selbstführungs-Fähigkeiten weiter zu entwickeln und so Manches, auf das ich da gestossen bin, war sehr inspirierend.

Allerdings waren die meisten Seminare, Ratgeber und Bücher darauf ausgerichtet „Mich zu führen ohne mich auch zu spüren“ wie ich es gerne nenne. Und da stellen sich mir die Nackenhaare auf. Klar geht es nicht darum im eigenen Leid zu ertrinken, aber die eigenen Gefühle und damit die Türe in unser Inneres zu verschliessen kann einfach keine Lösung sein – und mich dann mit Mentalen Strategien einfach umzupolen, oder die Tiefen meiner Gefühlswelten einfach zuzuschaufeln und in eine andere Richtung zu blicken – das ist nicht ehrlich und schon gar nicht kraftvoll… zumindest bin ich nicht von diesen Methoden und Hilfestellungen überzeugt.

Was mich überzeugt ist, wenn ich Wege angeboten bekomme die mir helfen meine Kompetenzen zu entwickeln, ehrlich mit meinen Gefühlen umzugehen und dann kraftvoll mit diesen Potentialen zu arbeiten – das finde ich geil! Lebendig! Wunderbar!

Allerdings wird das Angebot mit diesen Ansprüchen recht schnell sehr dünn.

Um so zufriedener bin ich, denn genau so ein „Persönlichkeits-Entwicklungs-Buch“ ist das Erste, welches in unserem GreatL!feBooks Verlag erschienen ist. Und es erfüllt meine Ansprüche zu 100% und legt noch was drauf. Genau so mag ich es. Und ich hoffe du auch.

Hier habe ich nun ein paar Highlights aus diesem Buch herausgesucht, die ich besonders gerne mag, in der Hoffnung das es dir auch Lust macht deine Fähigkeiten der Selbstführung noch weiter zu entwickeln. Denn so macht Leben einfach mehr Spaß.

Und das trifft nun mal unsere GreatL!fe-Mission mitten ins Herz.

Hier also ein paar meiner Favoriten:

Heul nicht rum,
nimm Deine wirklichen Gefühle wahr!

Und genau so meine ich das auch. Hör auf, nicht damit, Dich für Deine wirklichen Gefühle zu öffnen, sondern darüber zu heulen, dass Du sie nicht lebst. Wenn Du ganz ehrlich in Dich hinein horchst, dann wird Dir zum Heulen sein, weil der Chef schuld, die Schwiegermutter gruselig oder die Arbeitsstelle eine Zumutung ist. Ich frage mich, hast Du es auch schon einmal damit versucht, zu Dir zu stehen? Zu dem, was an Bedürfnis, an Verletzung, an Gefühl wirklich in Dir ist? Wo landest Du, wenn Du die Verantwortung nicht mehr abschiebst, sondern es für einen kleinen Moment für möglich halten würdest, dass eine Seite in Dir selbst Schöpfer all dieser Dinge ist? Du wirst auf all den folgenden Seiten nicht einen einzigen Satz finden, in dem ich Dir irgend etwas vorschreibe und schon gar nicht ein Gefühl zu leben. Im Gegenteil. Ich werde Dich sogar dazu ermutigen, genau das zu leben, was in Dir ist. Ganz egal welche Emotion das auch immer sein sollte….

(…)

Selbstführung ist immer die einzige mögliche Antwort!

Einfach so Schluss mit etwas machen, das geht natürlich auch nicht. Immerhin sind solche Muster (wie das Selbstmitleids-Ding) einem so vertraut und über all die vielen Jahren so normal geworden, dass man diese nicht einfach abschalten kann. Da kann man sich lange vorsagen, dass Selbstmitleid nirgendwo hinführt, oder sich sonst irgendwie zu begründen versuchen, dass das der falsche Weg ist. Man muss schon mit einem stimmigen Konzept antworten können. Einem, das motiviert, das Spaß macht, das Lebenslust und Neugier wieder weckt und man am liebsten sofort loslegen will. Ein Konzept, das mindestens so hartnäckig und verführerisch ist wie das „Selbstmitleid-Dings“. Dazu muss man sich zuerst Muster, die einen derart fest im Griff der eigenen Hilflosigkeit halten, eben ab und an etwas unsensibel bewusst machen. Auch wenn es erst einmal keinen Spaß macht. Aber dann kann es weitergehen. Erst dann kann man mit seinem Konzept daherkommen, und „Coach Dich selbst!“ ist genau das. Es ist ein Konzept. Es ist ein Konzept, das weiterführt.

(…)

Selbstführung ist eine Entdeckungsreise durch sich selbst hindurch und hinein in die Fülle des Lebens.

Mit diesen kurzen Auszügen denke ich kannst du die grundlegende Ausrichtung und auch die Marschrichtung die der Autor einschlägt, fühlen und verstehen. Es geht hier um wirkliche Eigenermächtigung und eben radikale Selbstführung inklusive der Annahme dessen, was unsere Gefühlswelt uns eröffnet.

Aber es wird noch viel konkreter. Auch wenn das Wahrnehmen und Annehmen die grundlegenden ersten Schritte sind ohne die es eben einfach nicht geht so geht es an dieser Stelle eigentlich erst richtig los:

In vier Schritten
zu einer starken Selbstführung

…Wir Menschen haben manchmal wirklich nicht viel Erfahrung damit, uns kraft- und wirkungsvoll um uns selbst zu sorgen. Um unsere eigene Lebendigkeit. Wir delegieren diese Erfahrung lieber auf leichte Rituale, lieber auf andere, lieber auf unseren Partner, unseren Chef, die Arbeit, das Wetter oder sonst was. Das ist eben einfacher. Braucht auch weniger Energie. Nur an unserem Erleben ändert sich dann halt nur selten was. Zumindest habe ich es noch nie erlebt, dass ein Wetterumschwung ein Problem gelöst hätte. Wie auch immer. Ich bin davon überzeugt, dass das Leben uns geschenkt ist. Das mag ein Akt der Gnade gewesen sein oder die Willkür der Natur. Auf jeden Fall bin ich dankbar darüber. Dieses Leben aber zu erleben, es zu verlebendigen, wenn es ins Stocken gerät, uns um es zu sorgen und zu kümmern, das ist unsere Aufgabe. Und diese Aufgabe ist machbar. Dazu braucht es eigentlich nicht viel. Es braucht wache Sinne, um wahrzunehmen, einen regen Geist, um zu verstehen, Entschlossenheit, um zu verändern, und Lust, diese Veränderungen auch zu leben. Das ist meine Formel, die ich Dir in meinen anderen Büchern ja hier und da schon ab und an etwas ausführlicher vorgestellt habe:

(1) Wahrnehmen.

(2) Verstehen.

(3) Ändern.

(4) Tun.

Das sind die vier Phasen, durch die jede Entwicklung gehen muss. Man kann keine überspringen. Man kann aber auch keine erzwingen. Es ist ein Prozess, für den man sich öffnet, um ihn dann neugierig zu gehen. …

Mit einer klaren und ehrlichen Wahrnehmung und den richtigen Tools zur Veränderung und Neuausrichtung kann es dann auch aufregend, kraftvoll weitergehen. Wir werden zu Schöpfern unseres Er-Lebens.

Und dabei wünsche ich dir – und der Autor dieses Buches natürlich auch – unglaublich viel Spaß und Zufriedenheit.

Deine Coco

Über den Autor:

Ich bin Eike Rappmund (*1973 in Tettnang am schönen Bodensee). Seit meiner frühen Jugend beschäftige ich mich schon mit Konzepten zur autonomen Lebensgestaltung aus Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung, Religion und Esoterik. Autonomie ist für mich der Schlüssel dafür, ein befreites, kraftvolles und glückliches Leben zu erleben. Warum? Ein halbes Leben lang suchen wir danach, frei von Symptomen, Abhängigkeiten oder ungeliebten Lebensumständen zu werden. So versuchen wir, ein kleines Stückchen Macht über das Außen zu bekommen und verlieren uns damit in unserem Inneren. „Autonome Selbstgestaltung“ ist ein innerer Prozess im Erkennen, Verstehen, Annehmen und neu verlebendigen. Ein Prozess der Spaß macht und die Lebensgeister weckt. Es ist kein Kampf im Außen! Diesen Prozess kann man auch „Selbstführung“ nennen.

Selbstführung:
http://www.heulnichtrum.de