six pack challenge

six pack challenge

Six pack challenge – ganz persönlich

Wie die meisten guten Vorsätze und herausfordernden Zielsetzungen beginnt auch diese Geschichte mit dem neuen Jahr. Zum Ende des Alten saßen wir beisammen, wieder nach einem köstlichen Mahl irgendwo zwischen Weihnachten und Neujahr und ich weiß garnicht mehr wie, aber auf einmal kamen wir darauf und einen Augenblick später waren wir alle schon mitten drinnen in unserer Challenge. Gruppenzwang par excellence.

Eike, mein Partner, seinen Söhne, 14 & 18 Jahre junge Kerle und ich entschieden uns für den 15.05. als Stichtag und wer bis dahin den „best geshapeten six pack“ hat, soll unserer six pack challenge nach, der Sieger sein.

Zum 01.01. sollte der Startschuss fallen, so gab es also noch ein paar Tage um mich vorzubereiten. Ich googelte eifrig, fand unzähliges Material und wurde mir jetzt erst bewusst, das wir mitten auf einen aktuellen hype aufgesprungen waren – es schient fast als würde die ganze Welt einen so gearteten Challenge vollziehen. Ich fand Nahrungspläne und Trainingspläne zum downloaden, blogs von Personaltrainern, die sich einzig und alleine dem Sixpack verschreiben und noch mehr Artikel, videos, Reepe und und und…  und  je mehr ich las um so mehr verließ mich die Zuversicht auf meine Sieges-Chancen, denn gefühlt jede dritte Seite wies darauf hin wie viel schwerer es für Frauen ist ihren Körperfett-Anteil entsprechend zu reduzieren.

Meine Freundinnen waren auch keine große Motivationsschub-Hilfe, denn einstimmig waren alle der Meinung, das Felix – der älteste Sohn das Siegerpodest besteigen würde, dicht gefolgt von Jakob, dann auf dem dritten Teppchen Eike, mein Partner und zu guter Letzt….. Ja genau: ich.

„Für Frauen ist das einfach viel schwerer.“
„Bei den Jungs reagiert der Körper viel schneller mit Muskelaufbau…“

Und so weiter und so fort.

Ich war allerdings nicht der Meinung, das meine Chancen so schlecht standen, denn ich habe immer viel Sport gemacht, Jahre lang Kampfsport, Yoga,…. Ich weiß ich kann trainieren und über meine Grenzen gehen. So ließ ich mich also nicht demotivieren.

Außerdem war ich überzeugt, das ich unter meinem Bäuchlein schon einen Großteil jener Muskeln habe, die mich zur sixpack Trägerin machenwürden, wenn sie erst einmal freigelegt wären.

Durch die Lektüre all dieser Blogs, Seiten und Artikel wurde mir schnell klar, dass es bei meinem Vorhaben nicht nur ums Training geht, sondern vor Allem um eine entsprechende Ernährung, denn um das Abnehmen kam ich wohl nicht drum rum. Mit 28% Körperfettanteil werden sich meine Muskeln wohl kaum auf der Bauchdecke abzeichnen…

Und so las ich mich weiter quer durch Fitness Blogs, Personal Trainer Tipps, quer Feld ein durch Sporternährungsseiten und sixpack Websites. Es gab viel für mich zu lernen, bis mir klar war, wie ich es angehen würde und ich mich ran machen konnte, an meinen Speck.

Dann kam der Tag an dem ich alle soweit ausgebaut hatte: mein Trainings- und meinen Ernährungsplan standen und es konnte an die Umsetzung gehen.

Was den Ernährungsplan betraf, so hatte ich schnell heraus gefunden, wie ich die Kalorien berechne, die ich von nun an täglich zu mir nehmen durfte und ich hatte auch begriffen, das ich grundlegend meine Eiweiß-Zufuhr erhöhen musste, denn was mir einleuchtete war, dass ich leichter abnehme, wenn meine Muskeln aktiv sind und zulegen, denn dann erhöhen Sie meinen täglichen Enerie-Grundumsatz… Und dafür brauchen sie Eiweiß.

Dies allerdings erforderte weitere und tiefer gehende Recherchen, denn als fast Vegetarierin, die alle heilige Zeiten mal etwas Fisch isst und noch viel seltener Fleisch musste ich Alternativen erforschen. Getrost und voller Zufriedenheit kann ich sagen, die gibt es und ich kann mich nicht beklagen, denn meine Ernährung und auch meine Küchengewohnheiten haben eindeutig an Kreativität, Wissen und Können zugelegt. In den kommenden Wochen wurde ich zu einer fleissigen Besucherin dieser Seite: Eatsmater

Von köstlichen Eiweiß-Bananen pancakes am Morgen über extrem leckere Protein-superfood Smoothies bis hin zu leckeren Quinoa und Reisgereichten und sogar Protein-Käsekuchen, haben abwechslungsreiche Gerichte meinen Gaumen erfreut.

Ein paar meiner Lieblings Rezepte:

 

Protein Pfannkuchen (lieber mit Sojamilch;-)

Protein Käsekuchen

Eiweißbrot

Zwiebelkuchen (ohne den Speck 😉

Proteinsmoothie (köstlich für nach dem gym)

„A sixpack is made in the kitchen“

Was für ein wahrer Spruch!

Eiweisspulver musste her

Ein bisschen schwieriger war es für mich allerdings das richtige Protein Pulver zu finden, das meinen Bauch nicht zum Luftballon aufblies, oder einfach so schrecklich schmeckte, das ich es nach dem dritten Shake nicht mehr riechen konnte.

Ich war offen gestanden etwas überfordert, von den vielen Angeboten an Pülverchen die der Markt u bieten hat – und so steckte ich meinen Kopf mit einer Freundin zusammen, die als Personaltrainerin Profi auch auf dem Gebiet der Proteinpulver ist. Sie empfahl mir aus ihren Erfahrungen heraus richtig leckere Shakes und hochwertige Proteine.

Warum ich überhaupt Proteinshakes brauchte – nun am Anfang dachte ich auch, das ich das ohne hinbekomme – schliesslich will ich ja keine Bodybuildern werden, aber schnell merkte ich, das ich meine Eiweiss zufuhr deutlich erhöhen musste und das mit möglichst wenig Kalorien… da verstand ich warum und integrierte mindestens einen Shake in meinen täglichen Ernährungsplan.

So hatte ich also meine Ernährung bald im Griff und schaffte es auch auf ca. 100 gr. Proteine am Tag, zwar sollte mein ideal bei 140 gr. Liegen, aber ich kann auch so bis jetzt behaupten, das ich erste Erfolge vermerken kann.

Was allerdings nicht nur an der Ernährung liegt sondern auch an meinem Trainingsplan, denn der spielt auch eine wichtige Rolle in der ganzen Geschichte.

Ich fand es fantastisch!

Auch wenn ich weiß: es ist noch nicht aller Tage Abend. Und Felix wird jetzt richtig Gas geben. Aber meine Position hat sich eindeutig verbessert und ich werde jetzt auch nicht einschlafen. Sondern die nächste Phase beginnen. Das Finetuning zum Beginn der Endphase.

APPS als mein
Fitness-Coach

Es gibt viele Apps auf dem Markt, die uns helfen, Kalorien zu berechnen und zu zählen, die unsere sportlichen Aktivitäten tracken und uns Trainingspläne anleiten.

Nach intensiver Recherche habe ich mich für diese drei Apps entschieden, die mich durch meinen sixpack challenge hindurch „coachen“ sollten und die auch super miteinander „kommunizieren“:

My Fitnesspal

runtastic pro

sixpack app

 

Der Trainingsplan

Ich entschied mich dafür, mein vinyasa power Yoga weiterhin zweimal die Woche zu machen und zwei weitere Tage im Gym an meiner Gewichtsabnahme und meiner Definition zu arbeiten. Dann noch einen Tag für cardio – sei es joggen, Zumba oder bodycombat eingeplant und fertig war mein Programm.

Für meinen Trainings-plan im Gym nahm ich mir einen Trainer zur Seite, dem ich von meiner sixpack challenge erzählte und er stellte mir ein super Kraft-Ausdauer-Programm zusammen, mit Übungen aus dem „functional Training“. wenn es dich interessiert, dann kannst du dich hier informieren, denn der Spiegel hat mal einen super Bericht darüber geschrieben: Spiegelbericht Funktionelles Training

Ich lernte von ihm, dass es wichtig ist, das ich meine großen Muskelpartien immer mit beanspruche, denn das würde meine Gewichtsabnahme beschleunigen, und da die meisten Übungen nur mit meinem eigenen Körpergewicht arbeiteten war auch meine Sorge, zu große Muskel-Berge aufzubauen, unbegründet und ich konnte volle kraft voraus – loslegen.

 

Inzwischen sind zweieinhalb Monate vergangen und ich bin nicht unzufrieden mit meinen Ergebnissen bis jetzt. Um genau zu sein hatte ich erst gestern ein super Erfolgserlebnis, denn es traf sich, das sich Felix zu meinem Partner und mir in der Fitness-Bude dazu gesellte und wir am Ende unserer Trainings verschwitzt neben einander vor dem Spiegel standen und – ja wir haben das wirklich gemach- unsere t-Shirts angehoben um einen aktuellen Vergleich anzustellen. Und rate mal, wer vorne lag?

Ja genau, der Underdog! Jene welche, an die keiner glaubte!

Ich…. Ist das nicht cool?

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play – move your body!